Kino 2020

16.2., 16 Uhr: M.C. Escher: Reise in die Unendlichkeit

M. C. Escher Company B.V.- Baarn – Niederlande

Eschers Werk – Treppen, die ins Nichts aufsteigen, Räume, die so geformt sind,
dass sie der Logik widersprechen – kaum einer kennt nicht die fantastischen, surrealen
Zeichnungen des niederländischen Grafikers (1898 – 1978). Escher spielte
mit unserer Wahrnehmung, liebte die ständige Verwandlung. Vögel, die zu Fischen
transformiert werden und wieder zurück, Landschaften, die sich ständig
verwandeln und uns irritieren. Aber wer war der Mensch, der dahinterstand? Der
neue Dokumentarfilm von Robin Lutz lässt die Gestalt dieses außergewöhnlichen
Menschen anhand von Tagebuchaufzeichnungen, Briefen und Fotos – und natürlich
Bildern – lebendig werden.
„Wir beten das Chaos an, weil wir es lieben, Ordnung zu schaffen.“ (M. C. Escher)
Regie: Robin Lutz. Mit: Matthias Brandt (Stimme/Erzähler), Graham Nash,
George Escher, Jan Escher. Niederlande. 2018.
Wir zeigen diesen Film wieder in Kooperation mit Frechen Film e.V., Lindentheater,
Lindenstraße.

17.5., 15:30 Uhr: Hilma af Klint – Künstlerfilm

mindjazz pictures UG.

Der neue Dokumentarfilm „JENSEITS DES SICHTBAREN – Hilma af Klint“ zeigt
eine außergewöhnliche, lange vergessene Künstlerin, die auf einmal wiederentdeckt
und hoch gefeiert wird. Eine sensationelle Entdeckung – nur 100 Jahre
zu spät. 1906 malte Hilma af Klint ihr erstes abstraktes Bild, lange vor Kandinsky,
Mondrian oder Malewitsch. Sie schuf über 1000 abstrakte Gemälde, die der
Nachwelt bis heute verborgen blieben. Wie kann es sein, dass eine Frau Anfang
des 20. Jahrhunderts die abstrakte Malerei begründet, und niemand nimmt
Notiz? Die filmische Annäherung an eine Pionierin, deren sinnliches Oeuvre fasziniert,
zeigt eine lebenslange Sinnsuche, die das Leben jenseits des Sichtbaren
erfassen will. Die außergewöhnliche Gedankenwelt der Hilma af Klint reicht
über Biologie, Astronomie, Theosophie bis hin zur Relativitätstheorie und spannt
so einen faszinierenden Kosmos aus einzigartigen Bildern und Notizen. Regie:
Halina Dyrschka. In Kooperation mit „Frechen Film e.V.“, Lindenstraße.