Herzlich willkommen beim Kunstverein zu Frechen e.V.

Sehr geehrte  Kunstinteressierte,

Am 1. August wird die 19. Deutsche Internationale Grafik-Triennale Frechen eröffnet, die drei Wochen lang ein Schaufenster internationaler künstlerischer Druckgrafik darstellt.

Die Ausstellung mit über 150 Werken von 56 Künstlerinnen und Künstlern aus 19 Ländern bietet auch in diesem Jahr einen Einblick in druckgrafische Spitzenleistungen, von denen sich etliche mit günstigen Preisen als Einstieg für junge Kunstsammler eignen.

Wir sind froh, dass die Ausstellung gezeigt werden kann und bitten Sie, uns bei der Durchführung zu unterstützen. Die 19. Internationale Grafik-Triennale Frechen findet unter Corona-Bedingungen statt. Dies bedeutet, dass neben Abstand, Maskenpflicht und Hygieneregeln eventuell auch  weitere Zugangsregelungen notwendig werden. Es wird nur eine kurze Eröffnung geben.

  • Es ist möglich, dass die für die nächsten Tage angekündigten neuen Corona-Regelungen eine engere zahlenmäßige Begrenzung vorgeben. Aktuelles hierzu auf unserer Homepage, wenn Neuerungen vorliegen.
  • Wir haben für die Eröffnung um 12 Uhr schon zahlreiche Voranmeldungen vorliegen.  Daher bitten wir Sie, wenn Sie es einrichten können,  am Eröffnungstag ein späteres Zeitfenster zu wählen: B: 13:30 Uhr – 15 Uhr; C: 15 Uhr – 16:30 Uhr, D: 16:30 – 19:00 Uhr; an allen anderen Tagen:  C: 15 Uhr – 17:00 Uhr, D: 17:00 – 19:00 Uhr. Führungen sonntags 15 Uhr (bitte Voranmeldung!)
  • Die späteren Termine sind normalerweise weniger gefragt und gewähren Ihnen daher ein ungestörtes Kunsterlebnis.
  • Bitte melden Sie sich per E-Mail an (info@kunstverein-frechen.de), das Büro ist dienstags und donnerstags von 10 bis 13 Uhr besetzt: 02234 16967.
  • Bitte bringen Sie auch den beiliegenden Kontaktnachverfolgungsbogen ausgefüllt mit! Ihnen einen erlebnisreichen Ausstellungsbesuch!
  • Stadtsaal Frechen, Kolpingplatz 1 (erreichbar mit Linie 7 von Köln).  Es erscheint wieder ein Katalog in hoher Druckqualität (zum günstigen Preis von 15 Euro).
  • Öffnungszeiten: täglich außer montags 15 – 19 Uhr, Finissage am Sonntag, 22.8. 2021. EINTRITT FREI.

 

Die Preisträger:

  1. Preis: Juan ESCUDERO aus Spanien bekommt für seine Radierungen den ersten Preis (gestiftet von Stadtbetrieb Frechen GmbH, 2500 Euro). Escuderos Werke gestalten mit ihren subtilen feinen geätzten Linien, eine Oberfläche, die wie die von Wellen bewegte Oberfläche eines Ozeans anmutet oder wie ein Seidenstoff, der vom Wind bewegt wird. Auch Escuderos Bilder enthalten ein Rätsel, das einen tiefen Eindruck hinterlässt.
  2. Preis: Die Siebdrucke von Ann Aspinwall aus den USA – ihr wurde der zweite Preis zuerkannt (gestiftet von TANDEM Lagerhaus und Kraftverkehr Kunst GmbH, 1.500 Euro)- ziehen unsere Blicke auf sich. Tief gestaffelte Landschaften in faszinierend leuchtenden Farben, Wasser, Land, Himmel, wellenförmige Linien verlieren sich am Horizont.
  3. Preis: Christina Weyda, die mit dem dritten Preis ausgezeichnet wird (von der RWE Power AG gestiftet, dotiert mit 1000 Euro), erschafft in ihrer Serie über das Wesen der Bäume rätselhafte, autonome Bildräume mit einer eigenartigen Tiefe, in denen sich vielgestaltige Flächen und prägnante Linien begegnen.

Der Förderpreis (von der GVG Rhein-Erft GmbH gestiftet, dotiert mit 1000 Euro) geht an Maikel Stricker, der noch an der TU Dortmund studiert und mit zarten, reduzierten Radierungen von Flusslandschaften in hellen Grautönen überzeugt hat. Auch er bewegt sich mit seiner Drucktechnik bis an die Grenze dessen, was möglich ist und von uns noch wahrgenommen werden kann.

Darüber hinaus wurden drei ehrenvolle Erwähnungen (honourable mentions) vergeben: an Cees Andriessen (NL), Hossein Abdi (Iran) und Ariane Fruit (FR).

Die Preisträger sowie weitere Künstlerinnen und Künstler aus verschiedenen Ländern haben zur Eröffnung ihr Kommen zugesagt. Grund genug für den Vorstand des Kunstvereins Frechen, aufmerksam die Pandemieentwicklung zu verfolgen.

Zur Finissage spielt am 22.8. um 17 Uhr wieder die Band „Piets Pocket“, deren Musik Sie im Rahmen unserer Jubiläumsfeier mit Auktion im September 2020  schon genießen konnten.

 

Escudero no life on mars 40×30 Kopie

Der Vorstand des Kunstvereins Frechen
Helmut Kesberg, 1. Vorsitzender

Mitgliederrundschreiben  Juli 2021

Liebe Mitglieder,

 nach langen Monaten des Bangens und des Ausfalls von Veranstaltungen gibt es Grund, zuversichtlich in die Sommermonate zu gehen.  Die Entwicklung der Pandemie und die steigende Zahl der Impfungen  lassen uns hoffen, dass wir nicht nur die Triennale, sondern auch eine  Reihe anderer Veranstaltungen genießen können.

Wir freuen uns, Sie bei unseren Veranstaltungen zu sehen!

Für den Vorstand des Kunstvereins Frechen: Ihr Helmut  Kesberg

 

BITTE VORMERKEN: MITGLIEDERVERSAMMLUNG AM DI, 17.8.2021

Die diesjährige Mitgliederversammlung wird während der Laufzeit der GRAFIK-TRIENNALE im Foyer des Stadtsaals stattfinden, und zwar am Dienstag, 17.8., 19 Uhr. Anschließend wird eine Führung durch die Ausstellung angeboten. Natürlich alles unter Corona-Vorbehalt.  Eine Einladung wird noch per Mail bzw. Post erfolgen.

UNSERE SCHWEIZ-REISE

Wegen Corona musste unsere Schweizreise nach Basel, Sankt Gallen, Winterthur, Zürich verschoben werden. Umso mehr freut es uns, dass die Reise  vom 22. bis zum 26. September  stattfinden kann. Die Mindestteilnehmerzahl ist gut erreicht, die Corona-Bedingungen sind gut. Ein reichhaltiges Programm erwartet Sie! Im Büro liegt ein Flyer mit dem vollständigen Programm  bereit. Kurzentschlossene mögen sich bitte umgehend beim Büro anmelden!

(Foto unten: Moderner Anbau des Kunstmuseums Winterthur, Foto: Aerni))

 

KIRILOWITSCH-BIOGRAFIE ERSCHIENEN

Gerade ist die von Therese Radweinski sorgsam in mehrjähriger Forschungsarbeit erarbeitete Biografie über den Frechener Künstler Attila Kirilowitsch (1918 – 2015) erschienen.  Kirilowitsch war über 40 Jahre in Frechen ansässig, bereicherte die Stadt durch seine skulpturalen Arbeiten und stand mit seiner Frau, der Töpfermeisterin Gertrud Schneider-Kirilowitsch (1923-2017), viele Jahre im Zentrum des künstlerischen Lebens dieser Stadt. Zu seinen Lebzeiten wurde das vielseitige Werk des Künstlers in zwei großen Ausstellungen im Rathaus und im Foyer des Stadtarchivs der Öffentlichkeit vorgestellt. Am bekanntesten ist sicher die Skulptur „Gordischer Knoten“, die zwischen Rathaus und Stadtarchiv 1986 vor Ort geschaffen wurde. In Bachem, wo das Paar lebte, zunächst in Haus Bitz, später in der Mauritiusstraße, ist das „Paar“ vor der Heilig-Geist-Kirche im Ortszentrum zu sehen. Weitere Werke befinden sich in den Kirchen St. Mauritius und St. Severin, im Hof der Hauptschule Herbertskaul und in der Kreissparkasse in Königsdorf. In etlichen Büroräumen des Rathauses sind Werke zu sehen, die der Künstler der Stadt übergeben hat.

Die Autorin Therese Radweinski, die Attila Kirilowitsch und seine Frau persönlich kannte, hat nicht nur die späten Jahre des Künstlers in Frechen akribisch nachgezeichnet, sondern auch die früheren Lebensstationen bis hin zu seiner Geburt im Jahr 1918 im damaligen Österreich-Ungarn, heutigen Rumänien, recherchiert. Dabei hat sie Weggefährten aufgespürt, die wertvolle Informationen und Bildmaterial beigesteuert haben. So ist ein lebendiges Lebensbild dieses originellen und liebenswürdigen Künstlers und Bürgers der Stadt entstanden.

Das reichhaltig bebilderte Buch hat der Kunstverein Frechen herausgegeben, in dessen Vorstand Kirilowitsch viele Jahre mitarbeitete. Die Biografie ist außer im Büro des Kunstvereins auch in den Frechener Buchhandlungen für 15,00 Euro zu erwerben.

 

Unbekannte Kostbarkeiten

ERSTER RUNDGANG AUF DEM SKULPTURENWEG

„Wir sind immer daran vorbeigegangen, ohne es wahrzunehmen!“ Viele der gut 30 Teilnehmer des ersten Rundgangs auf dem „Skulpturenweg Frechen“ äußerten so ihr Erstaunen über die Kostbarkeiten skulpturaler Kunst, die allein schon im engeren Stadtbereich aufgestellt sind – oft an Stellen, wo man sie suchen muss.  Der Kunstverein Frechen hatte zu den Skulpturen in Frechen – aus neuerer Zeit –  recherchiert und 24 von ihnen in einem Faltblatt mit Stadtplan  „24 Entdeckungen – Skulpturenweg Frechen“ zu einem Stadtspaziergang  mit Erläuterungen zusammengestellt.  In großer Runde traf man sich am „Klüttenbrunnen“, der vielen vom Anblick her zwar wohlbekannt war, zu dessen Figuren Kunsthistorikerin Dr. Jenny Graf-Bicher aber noch viel Neues beitragen konnte. Der Rundweg führte danach zu etlichen wenig wahrgenommenen Kunstwerken, so zu dem Relief am Postgebäude Hauptstraße, zu der hohen gitterförmigen Plastik an der Realschule und auch zu dem idyllisch zwischen Bäumen versteckten „Martinsreiter“, der auf dem Spielplatz am Ahornweg auf einer schlanken Reliefstele steht. Bei einigen Kunstwerken konnten die Namen der Künstler und die Entstehungszeit erst nach aufwendiger Recherche ermittelt werden.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Rundgangs waren begeistert, manche wenige beachtete Kunstwerke Frechens zu entdecken oder besser zu verstehen.  Nach der überwältigenden Resonanz der ersten Begehung wird der Kunstverein die Reihe der Skulpturenspaziergänge fortsetzen. Auch soll das Projekt „Skulpturenweg“, das von der Stadt Frechen gefördert wird, auf andere Stadtteile ausgedehnt werden. Das Faltblatt ist in den Frechener Buchhandlungen, in der Kreissparkasse, im Rathaus und an weiteren Stellen ausgelegt.

Information: Kunstverein Frechen, 02234 16967 (di + do 10-13 Uhr) und info@kunstverein-frechen.de.

(Foto: Dr. Jenny Graf-Bicher erläutert die Darstellungen zu Sankt Martin auf der von Willy Meller geschaffenen Reliefstele – versteckt auf dem Spielplatz am Ahornweg. Foto: H. Kesberg)

OFFENE ATELIERS IN FRECHEN 2021

Aufruf zur Teilnahme an den Offenen Ateliertagen 2021    Samstag, 30. und Sonntag 31. Oktober

Liebe Künstlerinnen und Künstler des Frechener Kunstvereins,

auch in diesem Jahr sollen die Offenen Ateliertage die Möglichkeit bieten, Ihre Werke dem Publikum zu präsentieren. Nach der langen, nahezu kunstfreien Durststrecke, eine wohltuende Erfrischung für alle!

Doch wie schon im letzten Jahr stellt die Corona-Pandemie die Durchführung der Offenen Ateliertage Frechen 2021 vor besondere Herausforderungen. Alle müssen sich an die für Ende Oktober geltenden offiziellen Corona-Bestimmungen halten. Welche das sein werden, ist leider noch nicht abzusehen.

Alle, die Ihre Kunst der Öffentlichkeit zugänglich machen möchten, können das beigefügte Anmeldeformular an Frau Bele Wolf-Calles einreichen. Am besten per E-Mail: bele@bele-art.de  oder auf dem Postweg: Bele Wolf-Calles, zur Ville 24, 50226 Frechen. Anmeldung bitte bis zum 15. August 2021.

Die Offenen Ateliertage „Künstler IN Frechen“ werden auch dieses Jahr vom Kunstverein zu Frechen e.V., mit der freundlichen Unterstützung der Stadt Frechen, durchgeführt. Den teilnehmenden Künstlerinnen und Künstlern werden Flyer und Poster zur Verfügung gestellt. Die Teilnahme ist nach wie vor kostenlos. Wir freuen uns ̈auf viele Anmeldungen!

Geplante Gedenkstätte für die Opfer von Kriegsgefangenschaft und Zwangsarbeit in Frechen

Der Kulturausschuss hat in seiner Sitzung vom 25. Mai 2021 die Einrichtung einer zentralen Gedenkstätte für die Opfer von Kriegsgefangenschaft und Zwangsarbeit beschlossen. Der Fachbereich Kultur, genauer das Stadtarchiv, ist mit der fachlichen Betreuung des Vorhabens beauftragt worden. In einer Arbeitsgruppe, an der auch der Kunstverein teilnimmt, wird im August über das Konzept beraten werden.

 Ausstellung Irena Paskali neuer Termin: 5.10.-17.10. 

Die bereits zweimal verschobene Ausstellung der mazedonischen Künstlerin Irena Paskali ist jetzt für die Zeit vom 5.10. bis zum 17.10. terminiert. Irena Paskali zeigt, wie mehrfach berichtet, Zeichnungen, Fotografien und experimentelle Videofilme. Eröffnung: Dienstag, 5. Oktober, 19 Uhr. (Fotos: Unter Wasser im Ohrid-See, Mazedonien)

Mitgliederausstellung der Künstler*innen des Kunstvereins Frechen

Die Mitgliederausstellung zu dem mehrheitlich gewählten Thema …denn was innen, das ist außen“ (Goethe-Zitat, wir hatten das vollständige Gedicht „Epirrhema“ im Mitgliederrundschreiben veröffentlicht) findet wie geplant vom 16.01.-06.02.2022 in Alt St. Ulrich, Frechen-Buschbell statt, mit Aufbau ab dem 10.01.2022. Es sind jetzt weit mehr als 30 Personen angemeldet.

Ausstellungsprojekt  „4 + 4 – GRAFIK TRIFFT SKULPTUR UND INSTALLATION“ im Jahr 2022

Für das kommende Jahr wurde im Zusammenhang mit dem Jubiläum „60 Jahre Kunstverein Frechen“  eine Ausstellung geplant, in der vier Grafikerinnen und Grafiker, die auf vergangenen Triennalen ausgestellt hatten, mit ihren Werken Künstlerinnen und Künstlern gegenübergestellt werden, die mit Skulpturen und Installationen arbeiten. Grafiken und dreidimensionale Werke sollen miteinander ins Gespräch kommen. Die Ausstellung könnte im Rahmen der Frechener Kulturwoche 2022 stattfinden. Eine Förderung bei der Stiftung Kulturfonds wurde beantragt.

(rechts: Georg Gartz: Ist es am Rhein so schön? Installation 68elf, 2011; unten: Markus Döhne, Green Screens, Refugee Series, Dresden, Oktogon/Brühlsche Terrassse, HfBK Dresden., 2008 (verschiedene Ausstellungsorte)

 

Termine 2. Halbjahr

01.08. – 22.08.21   Grafik-Triennale

03.10. – 17.10.21    Ausstellung Irena Paskali

30.10. – 31.10.21    Offene Ateliers Frechen

25.11. – 28.11.21    Jahresgabenausstellung Kunstverein

 

 

24 Entdeckungen

Frechens Straßen und Plätze enthalten nicht nur eine ganze Reihe bemerkenswerter Bauten, sondern auch zahlreiche künstlerische Skulpturen, die den öffentlichen Raum zu einem Erlebnisraum machen. Viele der beauftragten Künstlerinnen und Künstler haben lange Zeit in Frechen gelebt. Der Kunstverein Frechen hat – in Anlehnung an den vom Keramion eingerichteten „Keramikweg“ – eine Reihe dieser Skulpturen, die vom Stadtzentrum aus in einem Spaziergang erreicht werden können, zu einem „Skulpturenweg“ zusammengefasst. An vielen läuft man, als wären es nur Wegmarken, Tag für Tag vorbei. Man sieht sie und nimmt sie doch nicht wahr. Andere dagegen, wie der „Klüttenbrunnen“, laden zum Verweilen ein, sie sind ein Treffpunkt von Passanten und Teil unseres Alltags. Es lohnt sich, diese reichen Schätze künstlerischer Gestaltung einmal näher zu betrachten. Ausgewählt wurden bemerkenswerte Skulpturen des 20. Jahrhunderts und damit verschiedener künstlerischer Gestaltungen, von realistischen Figurationen bis zu abstrakten Form­gebungen. Einige erzählen und kommentieren das Alltagsleben dieser Stadt, andere erinnern und mahnen, wieder andere treten in eine Zwiesprache mit einem Gebäude ein oder geben den Vorübergehenden Rätsel auf. Der Frechener Kunstverein lädt Sie ein, Ihre Stadt auf dem „Skulpturenweg“ näher kennenzulernen. Das Faltblatt ist im Büro des Kunstvereins erhältlich.