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Kunstreise nach Chemnitz, Altenburg, Naumburg, Zwickau und Gera

5. Juli - 8. Juli

1.Tag: Historisches Altenburg und die Schätze italienischer Malschulen: Auf unserer Anreise nach Thüringen besuchen wir das historische Altenburg, eine ehemalige Residenz mit reizvollem und gut restauriertem Stadtbild. Altenburg war ein wichtiges Zentrum der Reformation. Die malerische Stadt wird bekrönt von einer Burganlage und nennt eine außergewöhnliche Kunstsammlung ihr eigen: das Lindenau-Museum. Sein internationaler Rang wird von der 180 Tafeln umfassenden Sammlung früher italienischer Malerei bestimmt. Diese Kollektion ist eine der größten außerhalb des Ursprungslandes Italien in Europa und präsentiert in eindrucksvoller Fülle die italienischen Malschulen aus Siena und Florenz. Sie gibt einen erstklassigen Eindruck von den Themen der Malerei vor und während der Renaissance. Von hier aus geht es nach Chemnitz, Stadt der Klassischen Moderne. Abendessen und Übernachtung in Chemnitz.

2.Tag: Die Stadt des Jugendstils: Chemnitz  –  Das Bauhaus und Henry van de Velde    –  Die Stadt der Expressionisten und der Klassischen Moderne  –  Otto Dix und das neue Museum Gunzenhauser:  Führung in Chemnitz, das über vorzüglich restaurierte Bauten aus Historismus und Jugendstil verfügt. Neben dem Kaßberg, eines der größten noch geschlossen erhaltenen Jugendstil– und Gründerzeitviertel Europas, setzt ein Besuch in der Villa Esche, die Henry van de Velde 1903 schuf und die z.T. original möbliert ist, einen ersten Akzent unserer Reise. So vermitteln z.B. das ehemalige Speisezimmer und der Musiksalon weitgehend original möbliert einen Eindruck des ursprünglichen Ambientes der von van de Velde gestalteten „Lebensräume“.  Nach einer Mittagspause ist der frühe Nachmittag dem neuen Juwel der Stadt Chemnitz gewidmet, dem Museum Gunzenhauser, ebenfalls Heimstadt der Klassischen Moderne. Es umfasst die aus 2.459 Werken von 270 Künstlern des 20. Jahrhunderts bestehende legendäre Sammlung des Münchner Kunsthändlers Dr. Alfred Gunzenhauser. Hauptbestandteil der Sammlung sind ein umfassender Bestand von Werken des Expressionismus (u.a. Arbeiten der „Brücke“-Künstler und der „Blauen Reiter“),  Werke von Jawlensky (weltweit die zweitgrößte Sammlung des russischen Künstlers) oder Max Beckmann. Herzstück des Museums ist mit 290 Arbeiten die größte museale Sammlung von Otto Dix. Der restliche Nachmittag steht zur freien Verfügung. Übernachtung in Chemnitz.

3.Tag: Historisches Naumburg und der „Naumburger Meister“ – Bei Robert Schumann und Clara Wieck im malerischen Zwickau: Ausflug in das historische Naumburg mit seinem reizvollen und gut restaurierten Stadtbild. Bei einer Stadtführung steht der vorzüglich erhaltene historische Stadtkern auf dem Programm. Hierzu zählen spätgotische Schätze wie Bischofskurie, Rathaus und Bürgerhäuser aus Hansezeiten sowie natürlich der Dom „St. Peter und Paul“. Er ist eines der bedeutendsten Beispiele der Baukunst der späten Romanik und der frühen Gotik. Die Mitte des 13. Jahrhunderts geschaffenen Bildwerke -u.a. die Stifterfiguren, insbesondere die „Uta“-  aus der Werkstatt des „Naumburger Meisters“ zählen zu den Höhepunkten figürlicher Plastik in Europa. Zugleich markieren sie eine Wende in der deutschen Kunstgeschichte, denn dieser Meister schuf erstmals lebensnahe Figuren, was im mittelalterlichen Deutschland zuvor unüblich und auch verboten war. Anschließend geht es ins nahe gelegene Schulpforta, ursprünglich ein Zisterzienserkloster und seit der Reformationszeit eine historische Schule, die bis heute die lange Tradition fortsetzt. Angegliedert ist auch ein Weingut, wo gute Tropfen aus dem Anbaugebiet Saale-Unstrut erworben werden können.   Rückfahrt am Nachmittag nach Chemnitz. Unser Weg dorthin führt ins historische Zwickau. Bei der Stadtführung erleben wir schöne Bürgerhäuser in der Altstadt und das Geburtshaus des Komponisten Robert Schumann. Dort werden wir mit einem kleinen Vorspiel begrüßt. Übernachtung in Chemnitz.

4.Tag:  Otto Dix in Gera:   Nach dem Frühstück beginnen wir die Rückreise, machen aber nach kurzer Fahrt bereits einen Stopp und besuchen Gera mit seiner historischen Altstadt, der spätbarocken Orangerie und dem Otto Dix-Haus, in dem der Maler 1891 geboren wurde. Hier befindet sich eine der größten Dix-Sammlungen in Deutschland. Daneben bietet das historische Ambiente eines Arbeiterhaushaltes um 1900 mit einer Materialsammlung Einblicke in das Leben von Dix.  Von hier aus treten wir die Heimreise an.

Leistungen: 3 Übernachtungen mit Frühstücksbuffet im Mittelklassehotel in Chemnitz, Doppelzimmer mit Dusche/Bad und WC, 1 Abendessen (exkl. Getränke), Hin- und Rückfahrt im modernen Reisebus, Stadtführung Altenburg, Eintritt und Führung Lindenau-Museum/Altenburg, Führung im Jugendstilviertel zu Chemnitz (Kaßberg), Eintritt und Führung Villa Esche/Chemnitz, Eintritt und Führung Museum Gunzenhauser/Chemnitz, Stadtführung Naumburg, Eintritt und Führung im Dom zu Naumburg, Besuch des ehem. Klosters Schulpforta, Stadtführung Zwickau, Eintritt und Führung Schumann-Haus/Zwickau, Kleines Vorspiel im Schumann-Haus, Stadtführung Gera, Eintritt und Führung Otto Dix-Haus Gera

Preis: 760,- /790,- € (Mitglieder / Nichtmitglieder), Einzelzimmerzuschlag 96,- €, Anmeldefrist: 15. Mai 2018 unter Tel. 02234-16967, Fax 02234-200775 oder Mail an info(at)kunstverein-frechen.de

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Beginn:
5. Juli
Ende:
8. Juli
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